Linktipp: Wahrheitsgehalt von Online-Meldungen prüfen

Vielleicht habt ihr euch ja schon einmal gefragt, welche Tools und Online-Dienste man nutzen kann, um nachzuprüfen, ob eine Geschichte, die vielfach in den sozialen Medien geteilt wird, auch wirklich stimmt? Oder in welchem Zusammenhang ein Bild wirklich entstanden ist?

Hierfür hat der Medienpädagogik-Praxis-Blog eine interessante Plattform vorgestellt: FirstDraft. Die könnt ihr wunderbar nutzen, um selbst für euren Privatgebrauch oder als Recherche-Projekt mit Jugendlichen die Hintergründe von einigen Meldungen genauer zu untersuchen. Außerdem werden dort viele Informationen kritisch aufbereitet und Verifikationstechniken genauer erklärt. Auf jeden Fall lesenswert (wenn auch leider auf Englisch und somit erst für ältere Gruppenkinder umsetzbar).

Lieben Gruß,

eure Kahzn aka Kathi

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Spiele und Methoden zu WhatsApp. Heute: Kettenbriefe

Kettenbriefe gibt es wohl gefühlt so lange, wie die Menschheit schreiben kann. Und doch werden sie unserer jüngeren Generation wohl nie langweilig werden. Selbstverständlich ist auch gerade WhatsApp nicht davor verschont geblieben.

Um gerade den Teenagern, die diese ja bloß ‚aus Spaß‘ oder ‚zur Sicherheit‘ weiterleiten, ein wenig deutlicher zu machen, wie nervig, unsinnig und manchmal sogar schädlich diese sein können, könnt ihr zum Beispiel folgendes machen:

  • Idee für Gruppenstunde / Projekt auf Freizeit: Schreibt euren eigenen Kettenbrief! Gebt den Kindern und Jugendlichen ein paar typische Textbausteine eines Kettenbriefs vor (oder erarbeitet diese mit ihnen zusammen) und lasst Ihrer Kreativität freien Lauf. Am besten schreiben sie ihre Entwürfe erst einmal ganz altmodisch auf Papier. Lasst sie dann in der Gruppe vorlesen, bestimmt die beste Idee und überlegt euch, an wen man so etwas schicken könnte (z.B. bei welchem Alter des Empfängers sind Grusel-Nachrichten eher nicht ratsam?). Zum Schluss können die Kinder ihr „Werk“ an einige Ausgewählte Empfänger versenden und schauen, ob die Nachricht vielleicht irgendwann zu ihnen zurückkommt.

Ich weiß, dass dieser Vorschlag problematisch erscheinen kann, insbesondere im Hinblick auf die Tatsache, wie schnell so etwas auch gewisse Eigendynamiken entwickeln kann. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass Kinder und Jugendliche die Prozesse und Dynamiken hinter solchen Kettennachrichten (und vor allem ihren Wahrheitsgehalt) besser einzuschätzen lernen, wenn sie sich mal hinter die Kulissen versetzen und sehen, wie solche Nachrichten entstehen. Mit einer guten Moderation und Reflektion dieser Aktion sollte der Gruppe schnell klarwerden, dass Nachrichten, die den Empfänger einschüchtern oder Angst einjagen sollen, wirklich unangebracht und potenziell sehr schädlich sind. Ihr könnt das auch nutzen, um dahingehende Erfahrungen auszutauschen und den Sinn oder Nutzen solcher Nachrichten kritisch zu hinterfragen.

Das wars für heute, mehr dazu nächste Woche! 🙂

Lieben Gruß,

eure Kahzn aka Kathi

Spiele und Methoden zu WhatsApp. Heute: Gruppendruck und Medienstress

Facebook-Übernahme und der Veränderung der Datenschutzrichtlinien zum Trotz: An WhatsApp ist heutzutage kaum noch ein Vorbeikommen, vor allem in der Jugendarbeit.Der Nachrichtengigant ist bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt, was aber auch seine Gefahren hat, wenn diese den Dienst unreflektiert nutzen. In dieser Kurzreihe beschäftigen wir uns mit Methoden, Spielen und Projektideen, mit denen man verschiedene Themen rund um den beliebtesten Messengerdienst angehen kann, ohne Gebetsmühlenartig Warnungen von sich geben zu müssen.

Auch wenn viele der Kinder und Jugendlichen inzwischen eine ganz ansehnliche Medienkompetenz an den Tag legen, kann es manchmal sinnvoll sein, ihnen die Gefahren und Hintergründe dieses Messengerdienstes (wieder) ins Bewusstsein zu rufen. Denn seien wir mal ehrlich: Wir werden sie nicht davon abhalten können. Wir können ihnen aber Wege zeigen, wie sie ihn nutzen können, ohne es hinterher zu bereuen

Thema: Gruppendruck und Medienstress

Ein großes Problem, dessen sich gerade Jugendliche oft nicht bewusst sind, ist der soziale Druck, der mit WhatsApp einhergeht. Alle wollen dabei sein, weil vermeintlich alle dort sind. Wer nicht drin ist, fühlt sich (und ist auch häufig) außen vor. Außerdem tauschen gerade Jugendliche so viele Nachrichten über diesen Dienst aus, dass sie schnell an ihrem Handy kleben, um bloß keine Neuigkeiten zu verpassen.

Diese Problematik kann man unterschiedlich angehen:

    • Spiel für die Gruppenstunde: Ein Gruppenmitglied legt sein Smartphone auf einen Tisch in die Mitte. Alle anderen zücken ihre Handys und haben die Vorgabe, wild Nachrichten an dieses eine Smartphone zu schicken, sei es direkt oder über Gruppen, in denen derjenige Mitglied ist. Es darf kein Wort direkt an diese Person gesprochen werden. Die Zeit stoppen, bis derjenige vor Neugierde nach seinem Handy greift und nachschaut. Danach ist ein anderes Gruppenmitglied dran.
    • Gruppenstundenübergreifendes Projekt: Ihr gebt den Kindern Klickzähler mit, mit denen sie zählen sollen, wie oft sie am Tag auf Ihr Handy gucken (dabei bitte ALLES zählen, also auch, nach der Uhrzeit zu schauen ohne das Handy zu entsperren). Um realistische Zahlen zu bekommen (und den eigenen Konsum gleich mit zu reflektieren), sollte einer der Leiter (oder einfach alle) am Besten mitmachen. In der nächsten Gruppenstunde kann man das dann in der Gruppe reflektieren und ggf. Belohnungen an die Kinder verteilen, die sich besonders gut ‚zurückhalten‘ konnten.
    • Idee für Freizeiten: Alle Teilnehmer geben ihre Handys bei der Lagerleitung ab, können ihres aber zwischendurch durch ansprechen des zuständigen Leiters kurz benutzen („mal kurz was nachschauen“), aufladen oder sogar wieder mitnehmen. Jede dieser Aktionen wird mit der Zeit notiert und am Ende des Lagers ausgewertet. Abschließend gibt es eine Bestenliste und ggf. Preise für diejenigen, die am längsten ohne ihr Smartphone ausgekommen sind.

Das wars für heute an Inspirationen, mehr Themen gibts im nächsten Teil! 🙂

Gruß!
Eure Kahzn

Runter vom Sofa! Ideen für Sommertaugliche Medienprojekte. Heute: Das Musikvideo.

Es ist endlich so weit: Die Sommerferien haben begonnen, endlich raus in die Sonne, an den Strand, Eis essen und Fußball spielen und überhaupt jeden Sonnenstrahl auskosten, den unser sonst so regenfreudiges Klima so hergibt!

Wer will da schon den ganzen Tag in irgendeinem muffigen Studio hocken und Filme schneiden, Ton abmischen oder stundenlang Püppchen für Stop-Motion-Clips verschieben?

Medienpädagogik passt nicht in den Sommer? Das halten wir für ein veraltetes Klischee. Wir haben uns mal umgesehen und zumindest 2 Medieprojekte gefunden, die perfekt zum Sommer passen:

1.) Musikvideo drehen

Ihr habt sie mit Sicherheit schon einmal gesehen: Diese Eigeninterpretationen von Musikvideos, oft auch Lip-Dubs oder Lip-Syncs genannt, die wiederum eine Zeit lang viral durch alle sozialen Netzwerke flattern. Und vermutlich ist euch schon öfter mal der Gedanke gekommen, ob ihr sowas ähnliches nicht auch auf die Beine stellen könntet. Wir sagen: Ihr könnt das! Sei es nur für euch und eure Truppe oder um es gleich auf YouTube der ganzen Welt zu präsentieren.

Alles, was ihr braucht, sind ein paar motivierte Menschen, ein gutes Konzept, ein paar Proben und eine Kamera. Nun, zumindest was die Kamera betrifft, können wir von der BDKJ Stadtstelle euch aushelfen, denn wir bieten sowohl diese als auch das Stativ dazu in unserer Ausleihe an.

Fürs Schneiden eines solchen Videos reicht in der Regel kostenlose Software wie der Windows Movie Maker bzw. (für den Ton) audacity aus. Der Vorteil einer solchen kostenfreien Software ist auch, dass sie verhältnismäßig einfach aufgebaut ist und sich daher besonders gut für Anfänger eignet.

Und so können dann fertige Versionen eurer Videos aussehen:

Kleiner Tipp für denjenigen, der dann nachher die glorreiche (und leider wenig sonnenlicht-affine) Aufgabe des Schneidens und Bearbeitens übernehmen muss: 10 Tipps und Tricks, wie man Amateur-Filmchen ein bisschen besser aussehen lassen kann ;).

im nächsten Beitrag: Locandy – die Smartphone-App… (kommt sobald wir mit dem Testlauf durch sind ;))

Bis bald!

Cheers, 

Eure Kahzn

Credits fürs Titelfoto: nosha from Pennington, New Jersey, USA (cc-2.0-Lizenz)

Gruppenstundenprojekt: Geocache platzieren.

Gerade für Anfänger in Sachen Medienprojekte super, die gerne mit ihren Jugendlichen ins Gelände stapfen und mal was anderes machen möchten, als immer nur die klassische Schnitzeljagd.

Alter: Da es prinzipiell sehr einfach funktioniert, können die Kinder auch 10 Jahre alt oder jünger sein. Generell gilt: Je jünger die Kinder, desto kleiner das Leiter-Kinder-Betreuungsverhältnis.

Dauer: Für einen Cache braucht ihr inkl. Erklärung, Hin- und Zurücklaufen und Versteckvorbereitung etwa 1,5 – 3 Stunden.

Gruppengröße: Pro Cache nicht mehr als 5 Kinder, sonst ist das persönliche Interesse der Teilnehmer schnell weg.

Material:

– Ein Behälter (Tupperdöse, Filmdöschen etc.; wasserdicht!)

– Stift und Zettel bzw. kleines Notizbuch (als Logbuch; muss in den Behälter passen!)

– Klebeband

– ggf. ein kleines „Extra“ für den Cache, z.B. das Gruppenmaskottchen o.ä.

– Smartphone mit Geocaching-App oder separates GPS-Gerät (kann in der Stadtstelle ausgeliehen werden)

Durchführung:

1. Informiert euch vorab über Geocaching (z.B. unter geocaching.com) und besprecht es mit eurer Gruppe. Es bietet sich z.B. an darauf einzugehen, wie GPS-Ortung grob funktioniert, was die Koordinaten bedeuten und wie Ungenauigkeiten entstehen können (dichte Baumkronen, Höhlen und Tunnel). Stellt außerdem sicher, dass sie wissen, wie und warum sie ihren Cache immer registrieren müssen.

2. Bestückt euren Behälter. In jeden Geocache muss ein Logbuch und Stift und darauf ein Hinweis auf seine Registrierung (z.B. der Schriftzug „official Geocache“ + Kontaktdaten des Leiters oder eurer Gruppe), darüber hinaus könnt ihr je nach Größe des Caches auch noch weitere Gegenstände (eure Extras) mit hineingeben.

Häufig werden diese nach und nach von Geocachern  ausgetauscht, deswegen lasst auf jeden Fall Platz im Behälter übrig.

Stellt sicher, dass euer Behälter absolut wasserdicht ist. Wenn ihr ganz sicher gehen wollt, gebt ihr ihn in einen Gefrierbeutel mit Zipper.

3. Zieht los und sucht nach einem  geeigneten Versteck für euren Cache.

Am besten eignen sich immer Orte, zu denen die Kinder einen besonderen Bezug haben und die nicht allzu leicht zu erreichen sind. Gebt euch Mühe beim Verstecken (nicht verbuddeln!), damit möglichst wenig Menschen (oder Hunde) zufällig darauf stoßen und der Cache möglichst lange „hält“ (und nicht als Müll missverstanden und weggeworfen wird).

4. Ermittelt die GPS-Daten eures Verstecks mit Hilfe eurer App bzw. der GPS-Geräte, notiert sie und registriert euren Cache entweder direkt oder sobald ihr zurück seid und über Internet verfügt.

5. Schaut in regelmäßigen Abständen nach eurem Cache, pflegt ihn und gebt an, wann dieser aufgegeben wurde und nicht mehr verfügbar ist.

Viel Spaß!

Eure Kahzn

Projektidee: Audioguide

Falls ihr noch nach einem coolen Projekt für eure Jahresplanung sucht, könnten unsere Kategorien „Spiele und Projekte“ etwas für euch sein.

Heute stellen wir euch ein interessantes Projekt vor, mit dem ihr z.B. einen Tag der offenen Tür oder eine Stadtteilführung mit euren Gruppenkindern gestalten könnt. Der Audioguide.

Normalerweise kennt man diese Medienform eher aus Museen oder Sehenswürdigkeiten, Audioguides lassen sich aber für sehr viele verschiedene Projekte einsetzen.

Beispiele dafür lassen sich frei verfügbar im Internet finden:

So hat z.B. eine Schüler-AG des Paul-Pfinzig-Gymnasiums einen Audioguide über das ehemalige KZ-Außenlager Hersbruck erstellt und die Stiftung Zuhören bietet immer wieder verschiedene Workshops und Angebote im Audiobereich im Raum Bayern an.

Nun aber zum eigentlichen Projektablauf.

Alter der Teilnehmer: Fast egal, da es primär von der Erfahrung der Leiter abhängt. Für das erste Projekt und relativ unerfahrene Leiter würden wir aber empfehlen, eher mit Kindern ab 12 Jahren zu arbeiten, da sie sich auch eigenständig mit einer Thematik auseinandersetzen und ggf. auch in kleinen Teams „alleine“ mit dem Mikrofon losziehen können.

Zeit: Je nach Gruppengröße mind. 6 Zeitstunden, tendenziell aber mehr

Gruppengröße: Mind. 2-3 Kinder, max. 20

Material:

– Computer mit Audiosoftware (kostenlose Angebote reichen meist aus, z.B. audacity)
– Mikrofon(e)
– Kopfhörer (alternativ Headsets)

– festgelegtes Gelände, Gebäude o.ä.
– Skript bzw. Stichpunkte
– evtl. Materialien für Hintergrundgeräusche (Papier, Geräte mit Knöpfen, Wasser, etc.)

Ablauf:

1. Hauptmerkmale mit der Gruppe besprechen, Hörbeispiele anhören, mögliche Einsatzorte nennen (Museen, Tag der offenen Tür etc.)

2. Projektgelände abstecken und erkunden (am besten sowohl live als auch online), Stationen festlegen. Oft bietet es sich auch an, ein paar wichtige Stationen bereits vorab festzustecken, um den Kindern eine Orientierung zu bieten.

3. Gruppe in Kleingruppen aufteilen und Stationen zuweisen. Die Kleingruppen haben zunächst die Aufgabe, sich mit den Stationen inhaltlich auseinanderzusetzen und jeweils kurze, informative Texte dazu zu verfassen.

4. Basiswissen zur Aufnahmetechnik in der Großgruppe besprechen (kostenlose Schnittprogramme wie z.B. Audacity reichen meist aus – vorher damit vertraut machen!). Plant auch genug Zeit ein, um Sprechübungen und Sprechproben mit den Kindern durchzuführen. Die meisten werden noch nicht viele Erfahrungen damit gemacht haben, ihre Stimme aufzunehmen und brauchen deswegen eine gewissen Eingewöhnungszeit.

5. Je nach technischer Ausstattung entweder Kleingruppen gleichzeitig in verschiedenen Räumen aufnehmen lassen oder  Einzeltermine für Aufnahmen unter Anleitung machen. Versucht, für den „Aufnahmetag“ in jedem Fall genügend technisch versierte Leiter und Teilnehmer dabei zu haben, um auch bei ggf. aufkommenden technischen Problemen zügig weitermachen zu können. Frustration ist der Feind jeder Projektmethode ;).

6. Ergebnisse der Kleingruppen zentral sammeln und zu einem Audioguide zusammenfassen. Wenn es passt, könnt ihr auch eine „Schnittgruppe“ zusammenstellen, die an der Zusammenstellung und dem Schnitt beteiligt wird.

7. Den fertigen Audioguide mit der Gruppe durchgehen und ggf. veröffentlichen (z.B. mit Hilfe der izi.travel-App). Achtet bitte darauf, ggf. das Einverständnis der Eltern einzuholen, vor allem wenn ihr vorhabt, die Namen der Kinder zu veröffentlichen.

Fertig!

Hier findet ihr auch noch die Kurzfassung als pdf: Audioguide

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Medienpädagogik-Praxisblog für die Idee zu diesem Projekt. 🙂

Cheers!

Eure Kahzn

2 Halloween-Projektideen für eure Jugendarbeit

Und schon ist wieder diese Zeit des Jahres, in der einem bei Google Ads nur noch Kürbisse schief angrinsen. Zur Abwechslung von den üblichen Kostüm-, Back-, Schmink-, Deko- oder Kochtipps zu Halloween wollen wir euch zwei coole Ideen für Medienprojekte vorstellen, die ihr thematisch in die gruselige Jahreszeit verbauen könnt.

1. Grusel-Hörspiel selbst erstellen. 

Schnappt euch einen Computer und ein handelsübliches Mikro oder Headset, ein kostenloses Audioprogramm (wie z.B. audacity) und legt los! Aufwand und Umfang eures Hörspiels hängen davon ab, ob ihr

1.) mit vorgefertigten Skripten arbeiten wollt oder die Kinder selbst eine Gruselgeschichte erfinden sollen

2.) ihr die Hintergrundgeräusche selbst einspielen wollt (ist meist aufwendiger als man es sich vorstellt!) oder ob ihr euch aus den gängigen Geräuschdatenbanken bedienen wollt (z.B. freesound.org)

3.)  ihr die Geschichte länger werden lassen wollt bzw. wie viele „Rollen“ ihr einbauen möchtet. Wenn alle Kinder sprechen sollen, wird es tendenziell länger. Alternativ kann man dem ein wenig entgegenwirken, indem man von vorneherein die Möglichkeit anbietet, sich beim Tonschnitt, Skripten, Tontechnik oder bei der Sounderstellung einzubringen.

Eine detaillierte Anleitung mit Hinweisen, worauf bei Hörspielaktionen generell zu achten ist, findet ihr hier (diese richtet sich eher an jüngere Gruppen, kann aber relativ problemlos auf Jugendgruppen umgedacht werden).

2. Geisterfotos

Ähnlich wie bei Lightpainting-Aufnahmen könnt ihr mit Hilfe der manuellen Einstellung eurer Kamera Verwacklungs- und Langzeitbelichtungseffekte nutzen, um coole Gruselaufnahmen mit euren Jugendlichen zu erstellen.

Je nachdem, wie fit sich eure Jugendlichen dabei anstellen, könnt ihr anschließend auch diverse Effekte mit Photoshop oder kostenfreien Bildbearbeitungsprogrammen darüberlegen und den Gruseleffekt der Bilder erhöhen.

Geisterfotos können gruselig, witzig oder... presserelevant sein (Quelle: Jon Feinstein @ Flickr, bestimmte Rechte vorbehalten)

Geisterfotos können gruselig, witzig oder… kopiert (?) sein (Quelle: Jon Feinstein @ Flickr, bestimmte Rechte vorbehalten)

ein schaurig schönes Halloween und danach ein besinnliches Allerheiligen wünscht euch

Eure Kahzn

Mein Versuch eines Grusel-Selfies

Mein Versuch eines Grusel-Selfies