Dieser Artikel hat mich aufhorchen lassen.
Stehen wir vor der nächsten Revolution im Klassenzimmer? Ich hoffe doch!

Das neue SOLE-Konzept ist weit mehr als die „guten“ alten Gruppenarbeiten.

SOLEs steht für ’self organized learning environments‘ und ist ein gemeinsames Projekt von Microsoft, TED und der Newcastle University. Der Ablauf stellt das bisherige Unterrichtskonzept auf den Kopf.
Hierbei stellt der Lehrer den Schülern eine Frage, die er selbst nicht beantworten kann. Eine sogenannte „Big Question“, die wünschenswerterweise mehr als eine Antwort zulässt.
Danach werden die Schüler in Gruppen eingeteilt und bekommen einen Zeitraum, um diese Frage selbständig online zu recherchieren.
Austausch zwischen den Gruppen, auch zwischenzeitige Gruppenwechsel, sind erlaubt und sogar erwünscht. Hilfe seitens des Lehrers hingegen eher nicht.
Darüber hinaus können die Schüler über die SOLE-Plattform Kontakt zu sogenannten „Skype Grannies“ aufnehmen. Dies sind emeritierte Lehrer von überall auf der Welt, die entlang der Fragestellungen der Kinder neue Ideen, Anreize und Hilfestellungen geben können.

Zum Abschluss werden sowohl die Ergebnisse als auch die Herangehensweise präsentiert, diskutiert und reflektiert. Da kommt dann wieder der Lehrer ins Spiel.

Ich bin überzeugt, dass dieses Konzept die Art und Weise, wie wir heute Lernen, revolutionieren kann, wenn es richtig umgesetzt wird. Es schult fächerübergreifendes Denken, Kreativität, Präsentationsfähigkeit und Medienkompetenz der Kinder. Und nicht nur das. Es sattelt auf der natürlichen Neugierde der Kinder auf und facht sie weiter an.

Da stellt sich mir persönlich die Frage, ob sich so etwas nicht auch für andere Bildungsinstitutionen nutzen kann. Ein SOLE in der Gruppenstunde oder bei der Leiterfortbildung? Ein freies SOLE im eigenen Wohnzimmer, einfach so? Warum nicht?
Und wenn die Teilnehmer alle erwachsen sind, ist die Rolle des Lehrers dann überflüssig?

TED Blog

Kids at TK school gather around as David TK leads them in a clas.. Kids at a school in India gather around a computer as David Swancott leads a School in the Cloud session.

David Swancott is a retired biology teacher who lives an hour southeast of Bordeaux, France. He spends his free time bicycling, traveling and, for the past two years, being a “Skype Granny.” Swancott is a part of the “Granny Cloud,” a project created by 2013 TED Prize winner Sugata Mitra to make teachers available online to mentor children participating in his School in the Cloud. As children explore the big questions that matter to them, they get nudges in the right direction from a Skype Granny. But don’t let the name fool you. While many Granny Cloud participants are female and retired, just as many are male or in their 20s, 30s and 40s.

Now that the school year is underway, the TED Prize Blog checked in with one of our male grannies to ask about his experience…

Ursprünglichen Post anzeigen 853 weitere Wörter

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s