Das Internet ist voll von Pädagogen-Videos und -Webseiten, die im Besten Falle gut gemeint, aber leider zu ungeschickt gemacht sind, um ernst genommen zu werden. Gestelzte Theater-Videos mit eher mittelmäßigen Schauspielern können den Anspruch der Jugendlichen an Authentizität nicht mehr erfüllen und fallen daher schnell in die Kategorie „peinlich“.

Das Jugendmedienschutzportal klicksafe hat da zuletzt ein wunderbares Beispiel für gefeatured: Eine Video-Reihe der Theatergruppe „Playback“ im Rahmen der Safer Internet Days, die verschiedene Aspekte des Medienschutzes darstellen soll.

Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn Jugendliche diese Themen meist unterschätzen: Wie soll man auch Ratschläge von jemandem befolgen, dessen mediale Darstellungsleistung nunja… zu wünschen übrig lässt. Viele der Webseiten oder Videos widersprechen so offensichtlich den Konsumgewohnheiten der Kinder und Jugendlichen, dass man es ihnen kaum verübeln kann, wenn sie im Unterricht lieber kichern und quatschen als sich sachlich mit dem Thema zu beschäftigen.

Dabei erscheint die Lösung so einfach: Warum orientieren sich nicht mehr pädagogische Initiativen an dem, was die Jugendlichen jeden Tag sehen? Schaut euch mal mehr ab!

Es gibt einige funktionierende YouTube-Konzepte mit pädagogischem Gehalt, die von Kindern und Jugendlichen tagtäglich millionenfach angeklickt werden. YouTuber wie z.B. LeFloid tanzen uns, was jugendgerechte Darstellungsweisen angeht, schon lange auf der Nase herum.

Was denkt ihr dazu?

Wie geht ihr solche Themen in euren Gruppenstunden/ Lehrveranstaltungen/ Workshops an?

Schreibt es in die Kommentare!

Cheers,

Eure Kahzn

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