Erfinder sein – der Traum so mancher Vorschulkinder.

CC-2.0-Lizenz (Namensnennung)

Ein verrückter Professor mit wirrer Frisur im Kellerlabor oder ein lichtscheuer Bastler in der Garagenwerkstatt – so stellen sich viele von ihnen die Menschen vor, die Flugzeuge, Medikamente oder Mikrowellen entwickelt haben.

Doch eigentlich trifft das inzwischen nur noch auf die wenigsten zu. Die schrulligen Erfindertypen werden immer jünger und unauffälliger, wohnen in kleinen Apartments und können sich eine eigene Werkstatt oft nicht leisten. Was tun?

Die Antwort ist überraschend offensichtlich – insbesondere, da sie erst seit den 2000er-Jahren in diesem Umfang umgesetzt wird: Gemeinschaftliche Werkstätten mit offenen Bastelabenden, Einführungskursen und überhaupt allerlei Möglichkeiten zum kreativen Austoben. Sei es, mit Hilfe eines 3D-Druckers selbst erstellte Modelle Wirklichkeit werden zu lassen oder seine Ideen an diverse Fräs- oder Schneidroboter weiterzugeben. Im Endeffekt geht es darum, den Abstand zwischen einer Idee und ihrer Verwirklichung so gering wie möglich zu machen – und das gelingt oft erstaunlich gut. Trotzdem sollte man genügend Zeit mitbringen: Allein das Drucken eines wenige Zentimeter großen Modells kann durchaus einige Stunden in Anspruch nehmen.

Die Namen dieser Werkstätten sind meist ebenso zusammengebastelt und kreativ wie sie selbst: Makerspaces, Fablabs oder Hackerspaces (wenn es primär um die Programmierung von Open Source Software geht) sind häufig genutzte Oberbegriffe; die Werkstätten selbst heißen dann z.B. „Dingfabrik“ (Köln), „Attraktor“ (Hamburg) oder „HappyLab“ (Wien).

Häufig bieten diese Werkstätten auch viele Möglichkeiten für Jugendgruppen, sich mal außerhalb von Bastelpapier und Fingerfarbe kreativ auszutoben.

Eine Liste von FabLabs und Makerspaces im deutschsprachigem Raum findet ihr hier.

Wie es in solch einem FabLab ausschauen kann, könnt ihr hier anhand der DingFabrik in Köln sehen:

Na dann mal frohes Schaffen! 😀

Cheers,

Eure Kahzn

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